Von der ersten Idee bis zur Übergabe
Ein Gartenprojekt ist für die meisten Menschen eine einmalige Sache – entsprechend viele Fragen gibt es. Hier steht Schritt für Schritt, was wann passiert, wie lange es dauert und was wir jeweils von Ihnen brauchen.
Rund acht bis zwölf Wochen vom Anruf bis zum fertigen Garten
Das ist der Erfahrungswert für einen durchschnittlichen Hausgarten mit Terrasse, Wegen, Rasen und Bepflanzung. Der größte Teil davon ist Wartezeit vor dem Baustart – die eigentliche Bauzeit liegt meist bei drei bis fünf Wochen. Bei reinen Teilaufträgen wie einer Hecke oder einem Pflegevertrag geht es deutlich schneller.
Vor-Ort-Termin und Aufmaß
Nach Ihrer Anfrage melden wir uns innerhalb von zwei Werktagen und schlagen einen Termin vor – in der Regel innerhalb von zehn Tagen, in der Hochsaison von März bis Mai auch mal drei Wochen später. Der Termin selbst ist kostenfrei und unverbindlich.
Wir kommen zu zweit: der zuständige Bauleiter und, bei Gestaltungsprojekten, unsere Planerin. Wir gehen mit Ihnen über das Grundstück, hören zu und stellen die Fragen, die später den Unterschied machen: Wie nutzen Sie den Garten wirklich? Wer mäht? Gibt es Kinder, Hunde, Allergien? Wo steht die Sonne im Juli um sechs Uhr abends? Parallel messen wir auf, nehmen Höhen auf, prüfen den Boden mit dem Spaten und klären die Zufahrt für Maschinen und Material.
Was wir von Ihnen brauchen: Wenn vorhanden, einen Lageplan oder Grundriss und Angaben zu Leitungen im Boden. Und eine ehrliche Vorstellung von Ihrem Budgetrahmen – damit wir nicht an Ihnen vorbeiplanen.
Entwurf, Pflanzplan und verbindlicher Preis
Innerhalb von zwei Wochen nach dem Termin erhalten Sie Ihre Unterlagen: einen maßstäblichen Entwurfsplan, bei Bepflanzungen den Pflanzplan mit Artenliste und ein Festpreisangebot, das nach Gewerken gegliedert ist – Erdarbeiten, Unterbau, Beläge, Bepflanzung, Rasen, Technik. So sehen Sie, was welche Position kostet, und können bewusst entscheiden, wo Sie mehr oder weniger investieren möchten.
Wir besprechen den Entwurf gemeinsam, meist bei uns im Büro mit Materialmustern auf dem Tisch. Eine Überarbeitungsrunde ist im Planungshonorar enthalten; erfahrungsgemäß braucht es selten mehr. Entscheiden Sie sich für die Ausführung, rechnen wir das Planungshonorar vollständig auf den Auftrag an.
Verbindlichkeit: Der Angebotspreis ist ein Festpreis. Mehrkosten entstehen nur, wenn im Boden etwas auftaucht, das niemand sehen konnte – alte Fundamente, Bauschutt, Altlasten. In diesem Fall stoppen wir, dokumentieren mit Fotos und holen Ihre schriftliche Freigabe ein, bevor wir weiterarbeiten.
Baustelle: eine Kolonne, ein Ansprechpartner
Nach der Auftragsbestätigung erhalten Sie einen Bauzeitenplan mit Startdatum und den wichtigsten Zwischenschritten. Ihr Projekt bekommt eine feste Kolonne von drei bis fünf Leuten und einen Bauleiter, dessen Handynummer Sie haben. Es wechseln nicht ständig die Gesichter auf Ihrem Grundstück.
Die Reihenfolge ist fast immer dieselbe: Zuerst Rückbau und Aushub, dann Leitungen und Bewässerung, dann Unterbau und Beläge, danach Bodenaufbau, Bepflanzung und zuletzt Rasen. Baustoffe lagern wir so kompakt wie möglich, Zufahrten halten wir frei, und am Freitagnachmittag wird die Baustelle besenrein hinterlassen – gerade bei Familien mit Kindern ist uns das wichtig.
Ihre Information: Jeden Freitag bekommen Sie eine kurze Nachricht mit dem Stand der Arbeiten, den nächsten Schritten und – falls nötig – einer Terminanpassung. Bei Regenwochen verschieben sich Erdarbeiten; wir sagen Ihnen sofort, was das für den Endtermin bedeutet, statt es auszusitzen.
Übergabe, Pflegeplan und die Zeit danach
Zum Abschluss gehen wir gemeinsam über die fertige Anlage. Sie bekommen ein schriftliches Übergabeprotokoll, die Einweisung in Bewässerungssteuerung und Technik sowie einen Pflegeplan für das erste Standjahr: wann gewässert wird, wann der erste Schnitt fällig ist, wann gedüngt wird. Restpunkte notieren wir mit Termin – und arbeiten sie ab, statt sie zu vergessen.
Nach etwa acht Wochen kommen wir noch einmal unaufgefordert vorbei und schauen uns die Anpflanzung an. Erfahrungsgemäß zeigt sich in dieser Zeit, ob eine Pflanze Schwierigkeiten hat – dann tauschen wir sie im Rahmen der Gewährleistung aus. Auf alle Pflanzarbeiten geben wir fünf Jahre Gewährleistung.
Danach: Wenn Sie möchten, übernehmen wir die laufende Pflege im Abo. Rund zwei Drittel unserer Bauherrinnen und Bauherren entscheiden sich dafür – nicht, weil sie müssen, sondern weil derselbe Betrieb, der die Anlage gebaut hat, sie am besten in Form hält.
Sie erfahren von Verzögerungen, bevor sie eintreten.
Im Gartenbau arbeitet man draußen – Frost, Dauerregen und ausgefallene Materiallieferungen gehören dazu. Was wir versprechen können, ist nicht ein Wetter ohne Regen, sondern ein Betrieb ohne Schweigen: Wenn sich etwas verschiebt, hören Sie es von uns, sobald wir es wissen, mit einem neuen realistischen Termin. Das kostet uns manchmal ein unangenehmes Telefonat – und erspart Ihnen die Ungewissheit.
Jetzt Termin anfragenWas Bauherrinnen und Bauherren uns oft fragen
Wann ist die beste Jahreszeit zum Bauen?
Bauliche Arbeiten wie Terrassen, Wege und Mauern führen wir ganzjährig aus, solange der Boden nicht durchgefroren ist. Für Pflanzungen sind Frühjahr und vor allem Herbst ideal – im Herbst wurzeln Gehölze noch ein und starten im Frühjahr mit Vorsprung. Rollrasen verlegen wir von April bis Oktober.
Wer im Januar anfragt, hat im Mai einen fertigen Garten. Wer im Mai anfragt, meist im Spätsommer.
Muss ich während der Bauzeit zu Hause sein?
Nein. Nach dem Baustart brauchen wir lediglich einen Zugang zum Grundstück und einen Strom- sowie Wasseranschluss. Viele Kundinnen und Kunden hinterlegen einen Schlüssel oder einen Torcode. Zwei Termine sollten Sie sich freihalten: den Baustart am ersten Tag und die gemeinsame Übergabe am Ende.
Zwischendurch erreichen Sie den Bauleiter jederzeit telefonisch.
Wie wird gezahlt?
Bei Projekten bis 5.000 Euro rechnen wir nach Fertigstellung in einer Summe ab. Größere Vorhaben teilen wir in drei Raten: 30 Prozent bei Auftragserteilung als Materialanzahlung, 40 Prozent nach Abschluss der baulichen Arbeiten, der Rest nach der Übergabe. Zahlungsziel sind jeweils 14 Tage.
Eine Schlussrate bleibt immer offen, bis alle Restpunkte abgearbeitet sind.
Was passiert, wenn eine Pflanze eingeht?
Dann ersetzen wir sie. Auf alle Pflanzarbeiten geben wir fünf Jahre Gewährleistung – vorausgesetzt, die Pflege im ersten Standjahr wurde gemäß Pflegeplan durchgeführt oder von uns übernommen. Melden Sie sich einfach mit einem Foto; wir schauen es uns an und tauschen in der nächsten Pflanzperiode aus.
Das gilt auch für Rasenflächen, die nicht flächendeckend anwachsen.
So holen Sie das Meiste aus dem Vor-Ort-Termin
Sie müssen nichts vorbereiten – aber diese vier Dinge machen den Termin erfahrungsgemäß deutlich produktiver.
- Sammeln Sie Bilder, die Ihnen gefallen. Egal ob aus Zeitschriften, aus dem Netz oder aus dem Urlaub – Bilder sagen mehr über Ihren Geschmack als jede Beschreibung. Auch Bilder, die Ihnen ausdrücklich nicht gefallen, helfen uns weiter.
- Legen Sie einen Lageplan bereit. Grundriss, Katasterauszug oder Bauzeichnung sparen uns Zeit beim Aufmaß – und zeigen, wo Leitungen und Grundstücksgrenzen verlaufen.
- Sprechen Sie offen über Ihr Budget. Wir arbeiten mit jedem Rahmen, aber wir planen ungern an Ihnen vorbei. Wer sagt, was er ausgeben möchte, bekommt einen Entwurf, den er auch bauen kann.
- Überlegen Sie, wie viel Pflege Sie leisten wollen. Ein Staudengarten braucht andere Aufmerksamkeit als eine Anlage aus Gräsern und Gehölzen. Diese Frage bestimmt den Entwurf stärker als jedes Material.
Starten wir mit Schritt 1
Der Vor-Ort-Termin ist kostenfrei und verpflichtet zu nichts. Danach wissen Sie, was möglich ist, was es kostet und wann es fertig wäre.
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